9/11 – Fünf Jahre danach

12 September, 2006 at 4:02 pm (Uncategorized)

Neulich, auf einem indischen Strand...Gestern war also das «Jubiläum» der Anschläge vom 11. September 2001.

Ein Anlass nicht nur für schwülstige Erinnerungsrituale, sondern auch für eine Vielzahl von TV-Reportagen. Und für unzählige Verschwörungstheoretiker, sich mal wieder zu Wort zu melden. Und wo Verschwörungstheorien die Runde machen, ist der eiskalt analysierende Verstand als Gegenmittel gefragt.

 Für viele Leute scheint eines klar: Bush und Bin Laden sind dicke Freunde und haben die Twin Towers gemeinsam gesprengt, um den Ölpreis in die Höhe zu treiben, explodierende Rüstungsausgaben und Eroberungsfeldzüge zu rechtfertigen.

Das Trio Infernale (von links): Der Böswillige, die Null und der DummschwätzerSo zumindest meinen das die Verfechter der «LIHOP»- (Let it happen on purpose) respektive der «MIHOP»-Hypothese (Make it happen on purpose). Diese gehen davon aus, dass die US-Regierung unter der Dumpfbacke George W. Bush, dem finsteren Fürsten Dick Cheney und dem Dummschwätzer Donald Rumsfeld die Anschläge vom 11. September willentlich geschehen liess (LIHOP) respektive aktiv veranlasste (MIHOP).  Obwohl ich meilenweit davon entfernt bin, der momentanen US-Administration charakterliche Integrität oder auch nur den Ansatz der Eignung zur Macht zu attestieren, scheinen mir diese Erklärungsversuche doch sehr gewagt.

Eine Bedrohung der freien Welt oder ein willkomenes Feindbild? Bin Laden, Osama.Denn sie gehen davon aus, dass in Washington irgend jemand mit Entscheidungsbefugnis im Sommer 2001 einen blassen Schimmer davon hatte, wer denn die «Al Qaeda» sei und was sie als nächstes vorhabe. Bereits die Clinton-Administration reagierte 1998 auf die Attacken auf die US-Konsulate in Dar-es-Salaam und Nairobi reichlich hilflos mit völkerrechtswidrigen Angriffen, indem Marschflugkörper auf Afghanistan gepfeffert wurden – den mutmasslichen Aufenthaltsort Osama bin Ladens. Cruise Missiles gegen Terroristen: Das kann ja nicht gut gehen. 

Pakistans Machthaber Musharraf2001 wiederholte sich dieses Vorgehen: Als Reaktion auf den Terroranschlag einer nichtstaatlichen Organisation liess die weltweit führende Militärmacht ihr gesamtes Arsenal auf einen ohnehin zu Grunde gerichteten, gescheiterten Staat wie Afghanistan los.

Dabei hätte es wohl mehr gebracht, sich beim «guten Freund» Pervez Musharraf nicht nur nach dem Stand des geheimen Atomprogramms der Pakistanis und ihrem Proliferations-Netzwerk zu erkundigen, sondern auch gleich nach dem Aufenthaltsort des mutmasslichen Terrorfürsten Osama bin Laden, den man in den 80er-Jahren noch gegen die Sowjets aufgerüstet hatte. Wie man auch Saddam Hussein als Garanten gegen den schiitischen Radikalismus des Iran in jener zeit grosszügig aufrüstete. Saddam, als er noch in Bagdad schaltete und waltete.

Als bin Laden trotz des Grosseinsatzes in Afghanistan nicht zu fassen war, musste ein neuer Bösewicht her, und Saddam Hussein war eine naheliegende Variante. Also galt es für die US-Administration, zuerst Druck aufzubauen (mit den unvergessenen Lügen vor dem UN-Sicherheitsrat), dann eine «Koalition der Willigen» zu schmieden (unter Umgehung der UNO und bestehend aus Staaten, deren Wille und Bedarf nach US-Hilfe oft dramatisch grösser war als deren militärische Potenz, obs nun um Tuvalu, Rumänien oder Polen geht) und in der Folge einen von 12 Jahren Sanktionsregime geschwächten Staat in beeindruckend kurzer Zeit niederzuwerfen. Dass es einfacher ist, einen Krieg (zumal gegen einen geschwächten Gegner) zu gewinnen als danach den Frieden zu verwalten, dürften dreieinhalb Jahre nach Bush’s grosskotziger «Mission accomplished»-Rede auf einem Flugzeugträger im Persischen Golf auch dem letzten Strategen im Pentagon einleuchten.

Was haben die USA daraus gelernt? Offensichtlich nichts, wenn man das neuste Säbelrasseln der Herren Cheney, Rumsfeld und Bolton gegen den Iran vernimmt.

Treffende Karikatur in Sachen Bush/Menschenrechte, von sparkpod.comWorauf will ich hinaus? Die ganzen «on purpose»-Erklärungsansätze sind meines Erachtens unbrauchbar, da komplett überzogen. Ich vertrete statt dessen die Position «Let it happen by neglect», also eines Geschehenlassens aus Desinteresse: Die USA wurden im Schlaf des Selbstgerechten knallhart erwischt (9/11). Seitdem ist die Administration Bush bemüht, diese Tragödie in (aussen- wie innen)politisches Kapital umzumünzen, unter Missachtung des Völkerrechts und der Menschenrechte nota bene. Nun behauptet niemand, dass sich Terroristen um diese Rechte kümmern, aber soll man sich deshalb auf deren Niveau hinunter begeben? Nach Meinung der derzeitigen US-Administration ja. Nach meiner Meinung nein.

Und die Verschwörungstheorien, die wilden Geschichten, wonach US-Geheimdienste die Twin Towers gesprengt hätten? Hier sehe ich eine gute Portion Alltagsrassismus am Werk: Weil man nicht glauben kann und will, dass ein paar dahergelaufene Wüstensöhne das Symbol amerikanischer Finanzmacht und Schaffenskraft mit Hilfe von Passagierjets (oder genauer: von simplen Teppichschneidern) dem Erdboden gleich machen können, müssen es finstere Geheimdienstleute gewesen sein. Weisse Amerikaner in gut sitzenden Anzügen, mit dunklen Rayban-Sonnenbrillen. Auf keinen Fall aber Araber, denn die bringen so eine koordinierte Attacke nicht auf die Reihe, sondern höchstens eine Selbstmord-Attacke eines Einzelnen.

Für mich ist klar, dass jeder Wolkenkratzer vom Format eines WTC eine baustatische Gratwanderung darstellt. Im Falle des WTC wurde das Gebäude sowohl von einer tragenden Aussenhülle wie auch vom Gebäudekern getragen. Die Schädigung der Aussenhülle beim Aufprall der beiden Flugzeuge sowie das heftige Feuer im Innern, das sich über mehr als zehn Stockwerke verbreitete, reichen meines Erachtens sehr wohl aus, um die ohnehin grenzwertige Statik so nachhaltig zu stören, dass der ganze Turm in sich zusammen kracht.

Schritt für Schritt: Wie der Nordturm zu Boden gingUnd zwar in Folge des Versagens eines stützenden Elements an der am meisten durch Hitze geschwächten Stelle, das einen Dominoeffekt auslöst: Kracht ein Stockwerk in sich zusammen, führt dies zu Lastspitzen, die zum Versagen des nächsten führen etc. Dazu brauchts weder Sprengstoff noch finstere Geheimdienst-Typen. Und schon gar keine blühende Phantasie, die im Rauch Teufelsfratzen erkennen will. Sondern nur ein paar clevere Araber (die gibt’s), welche sich die Schwächen der Turm-Konstruktion ausgeguckt  und zu einem bis dahin unvorstellbaren Instrument gegriffen haben, um ebendiese auszunutzen.

Am Versagen der US-Administration im Vorfeld von 9/11 und ihrer komplett überzogenen Reaktion danach, die ganz wesentlich auch der Durchsetzung einer ohnehin bereits vorhandenen Agenda dieser Regierung diente, ändert dies nichts. Aber es macht klar, dass eben diese Regierung, die sich als Garanten der Sicherheit an der Heimatfront durch Entschlossenheit im «Krieg gegen den Terror» brüstet, im Vorfeld von 9/11 ihren Pflichten nicht nachgekommen ist.

Mein Fazit:  

1. Mein Beileid gilt den Angehörigen der Opfer der Anschläge vom 9/11. Und denjenigen der Opfer aller folgenden Kriege, welche die Bush-Administration seither vom Zaun gerissen hat. In Afghanistan, im Irak – und was noch kommen möge, so niemand diese Administration daran hindert.

 2. Terrorismus als besonders schwere Form der Kriminalität gilt es mit polizeilichen und nicht mit militärischen Mitteln zu bekämpfen.

3. Wer der Welt die Freiheit «als Geschenk Gottes an die Menschheit» bringen möchte, sollte nicht damit beginnen, dass er die Bürgerrechte im eigenen Lande beschneidet oder gar eklatant missachtet.

4. Geistiger Brandstifter, Pessimist, Idiot: Samuel HuntingtonWer wirklich etwas für den Frieden und die Freiheit auf dieser Welt tun möchte, sollte sich für den interkulturellen Dialog einsetzen und auf Schwarzweiss-Denken verzichten – und vor allem das Huntingtonsche Paradigma vom unvermeidlichen «Clash of the Cultures» auf den Komposthaufen untauglicher Thesen entsorgen. Falls diese Schnappsidee Huntington’s überhaupt biologisch abbaubar ist. Was ich dringend bezweifle.

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Kidrobot landet in der Schweiz

12 September, 2006 at 1:51 pm (Uncategorized)

Die Sprachgrenze D/F, auch als «Röstigraben» bekannt. PS: Sprechen Tessiner Deutsch?Unter dem «Röstigraben» verstehen wir in der Schweiz die Sprachgrenze, und zwar vornehmlich die zwischen der Deutschschweiz und der Romandie.

Denn genau genommen handelt es sich bei «der Schweiz» nicht um einen ohnehin schon kleinen Markt von sieben Millionen Konsumenten (also in etwa dem Äquivalent eines anständigen Grossstadt, und damit meine ich kein aufgemotztes Dorf wie Zürich, sondern eine Weltstadt von Format).

Statt dessen haben es Medienschaffende und Werbetreibende mit drei separaten Märkten zu tun: Etwa 5 Millionen im deutschsprachigen Teil des Landes, nochmals 1.5 Millionen in der französischsprachigen Romandie und ca. 200’000 Tessiner.

Dieser «Röstigraben» führt auch dazu, dass manche Dinge haarscharf unter dem Radar der Wahrnehmung bleiben. Dagegen hilft nur eines: Tapfer den besagten «Röstigraben» zu überwinden und sich dem jeweils anderen Landesteil zu stellen. Das Château de l'Aile - zu kaufen für 1 Schweizer FrankenWährend dies viele Deutschschweizer um die Osterfeiertage mit dem Tessin so praktizieren und dieses ganz unbescheiden als «ihre Sonnenstube» bezeichnen, ist die Kontaktdichte zwischen der Deutschschweiz und der Romandie geringer.  

Umso grösser war darum meine Freude, als ich mit meinem Bruder zusammen nach Vevey am Genfersee fuhr, um im Rahmen der Design-Ausstellung der Lausanner Agentur «My Playground» im Innenhof des Château de l’Aile zwei Dutchtub-Wannen einzuheizen. 

Denn unter den verschiedenen Ausstellern auf dem Schlossgelände entdeckte ich auch die Genfer Jungs von «Character Station».

Diese führen einen guten Teil des Sortiments des US-Onlineshops «Kidrobot.com», und zwar vom kleinen Schlüsselanhänger bis zu Postern und Kunststoff-Statuetten für die heimische Vitrine. Mit am Start sind neben Klassikern wie dem «Smorking Labbit» auch die Kidrobot-Figuren in verschiedensten Designs. Schlüsselanhänger von Kidrobot - jetzt auch in der Schweiz erhältlich.

 Klar, dass ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mir für bescheidene 14 Franken einen Kidrobot-Schlüsselanhänger aus der zweiten Serie gesichert habe. Bei meinem Modell «Blood» ist die blütenweisse Kleidung der Figur mit neckischen Blutspritzern «verziert» (obere Reihe im Bild: 3. von links).

Ha, Freude herrscht!  

A propos Freude: In der Ausmarchung um den «Philipp Morris»-Sonderpreis, für den Journalisten wie normale Besucher der Ausstellung ihre Stimme abgeben durften, schwang der Dutchtub ganz knapp gegen das Lausanner Label «Article» mit seinen originellen Gimmicks obenaus – was mit 1000 Fränkli entlöhnt wird. Wärme, sichtbar: Die Sonne machts möglich! 

Eine schöne Anerkennung für die Arbeit, die mein Bruder in den vergangenen beiden Jahren geleistet hat, um das Produkt an diversen Messen, Ausstellungen und Sportevents in Aktion zu zeigen und somit bekannter zu machen. Aber der Dutchtub startet halt auch mit dem Wellness-Vorsprung, denn in einer Kerze kann man nun einmal kein entspannendes, warmes Bad nehmen.  

http://www.characterstation.com

http://www.myplayground.biz/site/

http://www.dutchtub.ch

Badevergnügen nach geschlagener (Design-)Schlacht

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Koffer packen, Akkus laden…

30 August, 2006 at 5:54 pm (Uncategorized)

Morgen früh geht’s also los: Drei Tage Einsatz an der grössten Fahrradmesse Europas, der «Eurobike» in Friedrichshafen. Dabei glänzt die Zeppelin-Stadt am Bodensee als Messeort vor allem mit der Tatsache, dass die Anreise von der Schweiz aus nicht nur bequem ist, sondern dank der Überfahrt von Romanshorn nach Friedrichshafen auch einen touristischen Mehrwert zu bieten hat.  (1) Die Bodenseefähre - Cafeteria included ;)In die Morgensonne zu blinzeln, welche im Wasser des Bodensees tausendfach gespiegelt wird, während man in der Cafeteria der Fähre (1) an einer Tasse Kaffee nippt, hat was. Auch für einen bekennenden Morgenmuffel wie mich.

 

 Leider sind dieses Jahr keine Wahlen, da muss ich auf die herrlichen Plakate der «Partei Bibeltreuer Christen» verzichten (2).

 

A propos PBC: War das nicht mal eine Chemikalie, die jahrzehntelang in Trockenreinigungen eingesetzt wurde und heute enorme Sanierungskosten verursacht? Nein, eine kurze Webrecherche zeigt: Die böse Chemikalie wäre PCB oder «polychloriertes Biphenyl» (3) und gehört zur Gruppe der Dioxine, die seit dem bedauerlichen Unfall bei der Firma Icmesa in Seveso ein hartnäckiges Imageproblem hat. Um es mal vorsichtig zu sagen.(3) Polychloriertes Biphenyl, men-made to poison men...  

 

(4) Nicht totzukriegen: Engels, Marx und LeninEbenfalls mit «PCB» kürzt sich der «Partido Comunista Brasileiro» (4) ab, und wie der Flyer zeigt, sind die noch richtig linientreu.

 

Dafür verstehen Ärzte unter «PBC» etwas anderes: Nämliche eine «primär biliäre Leberzirrhose» (siehe Gewebeprobe, 5). Ob die auch durch übermässigen Konsum von Messwein verursacht werden kann?(5) PBC-versehrte Leber, in feine Scheibchen geschnitten

 

Von wegen Rausch: Auch Drogenfahnder kennen «PBC», scheint allerdings eher zum Inhalieren bestimmt zu sein (6). Nur so von wegen «Opium fürs Volk». Und für Freunde des grünen Filzes (nein, hat nichts mit LSD zu tun, von wegen Filz, und auch nicht mit Mauscheleien unter Umweltschützern) steht «PCB» ohnehin für «Pool Billiard Club».(6) PBC zum Inhalieren? Scheints auch zu geben... 

 

Genug zu PBC, PCB und mfG, denn dass sich «ICE» auf «Eschede» reimt, wissen wir dank denen da aus Stuttgart, pardon Benztown (7).(7) Lieferanten intelligenten Sprechgesangs: Fanta4

 

Meinen Bandscheiben zu Liebe habe ich übrigens noch einen Trolly-Koffer gekauft (8) – nicht etwa, um eins auf wichtigen Businessman zu machen. Denn trotz aller Schlagworte von wegen «papierlosem Büro» wird man als Pressevertreter an einer Messe vor allem mit Papier bombardiert: Pressemappen, Kataloge, Dokumentationen. Nach drei Tagen kommen da einige Kilogramm an Papier zusammen – wie viele Bäume dafür wohl geshreddert werden? Dank der Rollen am Koffer werden diese Kilos immerhin nicht meine Wirbelsäule deformieren – schön zu wissen.(8) Trolly für die Messe - der Rücken dankts Zwecks Wiedererkennbarkeit musste der Trolly natürlich noch mit einigen Stickern verziert werden. 

 

Mehr zur Eurobike gibt’s in einigen Tagen unter dieser Web-Adresse. Peinliche Party-Bilder, kettenrauchende Asiaten, kuriose Fehlkonstruktionen: Ich werde mir alle erdenkliche ühe geben, es in Pixelform festzuhalten.

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Aufrüsten – aber bloss kameratechnisch…

25 August, 2006 at 12:33 am (Uncategorized)

Alt...Meine alte Cybershot-Kamera hat mir gute Dienste geleistet. Als Occasion einem meiner Brüder abgeluchst, hat sie manches Motiv, manchen Moment in Bits und Bites verwandelt – auch wenn’s nur zwei Megapixel maximaler Auflösung waren. Die zudem wegen des bescheidenen 8-MB-Speicherchips (heutzutage ein schlechter Witz an) meist nicht einmal ausgenutzt wurden. Auf gute Lichtverhältnisse war das kleine Ding dringendst angewiesen, und die Batterien mussten jeweils schneller als einem Lieb sein konnte wieder ins Ladegerät. Fazit: Viele Handy-Kameras können inzwischen mehr. 

... und neuDie alte Cybershot darf in Pension, denn pünktlich zu den Herbstmessen der Fahrrad-Branche habe ich mir ein neues Cybershot-Modell gegönnt: «DSC-W70» lautet die unprosaische Bezeichnung für das kleine Hightech-Gimmick. Im schmucken Metallgehäuse stecken ein dreifaches Zeiss-Zoom, 7.2 Megapixel maximale Auflösung und ein Display, das fast die ganze Rückseite der Kamera beansprucht. Gegenüber dem nicht einmal briefmarkengrossen Display der alten Cybershot, welches kaum Aufschluss zu geben vermochte, ob ein Bild scharf oder korrekt belichtet war, glaubt man einen Fernseher vor sich zu haben. Zum Glück ist ein optischer Sucher mit am Start, der Akku wird’s dankend zur Kenntnis nehmen. 

Die Makro-Funktion der neuen Cybershot würde James Bond erfreuen, zumal die kleine Kamera geheime Akten mittels Rotlicht (das Milieu lässt grüssen) auch nachts gestochen scharf stellt. Richtig peinliche Partybilder liegen dagegen kaum drin, weil das Suchlicht den Papparazzo verrät, bevor der Shot im Kasten ist. Irgendwie muss dieses Rotlicht doch manuell abzustellen sein… Fehlt nur noch ein Etui für das Teil, damit es seine hübsche Optik behält und der Screen nicht verkratzt. Nach der Reduktion der maximalen Abzugsgrösse auf A4 passen fast 200 Photos auf den Chip – das sollte vorläufig einmal reichen, im VGA-Modus wärens fast 500. Aber warum zur bescheidenen Bildgrösse der alten Kamera zurück kehren? 

Die Herbstmessen können also kommen, und mit ihnen die Innovationen, Trends und Gimmicks der kommenden Fahrrad-Saison. Nächste Woche Donnerstag geht’s mit drei Tagen Einsatz in Friedrichshafen los. Volles Programm, gilt es doch für mich, die Messe für verschiedene Publikationen zu covern und zudem fürs Webzine Frontlinemag.net die Werbetrommel zu rühren und mögliche Inserenten zu bearbeiten. Das Augenmerk liegt für das Webzine ganz auf den «wilden» Disziplinen des Radfahrens: Alles, wofür eine gescheite Schutzausrüstung wichtiger ist als rasierte Beine, Pulsmesser oder Packtaschen. Für die Zeitung «NZZ am Sonntag» gilt es, besonders edle Exponate und Trends mit Lifestyle-Aspekt aufzuspüren, und die Zeitschrift «Outdoor Guide» ist an Touren-Bikes und Trekkingrädern interessiert. Das ergibt eine stolze Bandbreite, die es abzudecken gilt. 

Samstag Abend, MessezeitDafür, dass der gemütliche Aspekt des Lebens nicht zu kurz kommt, werden abends einige Aussteller mit Freibier und Fingerfood nach Messeschluss sorgen. Statt von Termin zu Termin an Hunderten von Fahrrädern vorbei durch das weitläufige Messegelände zu hetzen, kann man dann bei Bier und Pizza gemütlich quatschen. Oder nach einem langen Messetag, angefeuert von einigen Bierchen, im wadentiefen Wasser kneippen und shaken zugleich.  Ach ja: Weil Zahlen meist mehr Eindruck machen als Worte, habe ich alt und neu ausgemessen. Alle Angaben in Millimetern. Abmessungen Gerät (Höhe x Breite x Tiefe, in mm)

Alt: 42 x 87 x 30, Display-Diagonale 27mm (wie gesagt: kaum briefmarkengross)

Neu: 57 x 88 x 23, Display-Diagonale 64mm

http://www.frontlinemag.net http://www.eurobike-exhibition.de

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Schwitzen trotz der Schwerkraft

22 August, 2006 at 7:24 pm (Uncategorized)

Frontline-Shirt mit Salzkruste

Jedes Kind weiss: Wenn’s mit dem Fahrrad berghoch geht, wird’s anstrengend. Dafür gibt’s als Belohnung dann eine Abfahrt, wo man die Schwerkraft für sich arbeiten lassen kann. In Bikeparks kann man sich weitgehend auf die Belohnung konzentrieren, weil die Anstrengung an Bergbahnen delegiert wird.

Dass auch Abfahrten ganz schön schweisstreibend sein können, zeigt das Photo eines T-Shirts, das ich Ende Juni während zweier Tage getragen habe. In dieser Zeit haben wir zu viert die Region «Portes du Soleil» unter die Räder genommen, die sich am oberen Ende des Genfersees auf beiden Seiten der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz erstreckt. Nach einem stressigen Wochenende, an dem wir morgens um 9 Uhr für die erste Gondel den Berg hoch bereit standen, um rund zehn Stunden später wieder am Ausgangsort anzukommen, konnten wir bilanzieren: Vier Bikes, geschätzte 120km bergab, zwei Platten, ein Satz komplett abgenutzter Beläge einer Scheibenbremse, ein Schaltwerk, das sich in seine Einzelteile auflöste, und ein Schaltkabel, das über den Jordan ging. 

Das mag nach einer sinnlosen, mutwilligen Zerstörung teurer Ausrüstung tönen. Im Vergleich mit den allermeisten Startern am «Passportes du Soleil»-Wochenende (insgesamt mehr als 2000 Leute) war der Pannenteufel für uns aber bloss ein sporadischer Besucher. Denn auf einigen Streckenabschnitten stand alle 100 Meter ein Grüppchen Radler, das gerade versuchte, ein waidwundes Stahlross wieder fahrbar zu bekommen. 

Was war denn nun so schweisstreibend, mögen Skeptiker sich wundern? Nun, abgesehen vom schönen Sommerwetter und gelegentlichen Anstiegen, wo einem keine Bergbahn die Arbeit abnahm, waren es die Abfahrten selbst: Steil, steinig, mal staubig und rasendschnell, mal auf griffigem Waldboden und so knifflig, dass jeder Konzentrationsmangel einem Mutter Erde dramatisch näher brachte. Trotz eines Rucksacks mit integriertem 3-Liter-Reservoirs zeigten sich abends Krampfsymptome an Orten, wo ich dies mein Leben lang nicht erlebt habe. Und was man an Wasser rein schüttet, kommt als Schweiss wieder raus – wie das Shirt zeigt, nicht zu knapp und mit viel Salzen angereichert. Ob wir darum abends in Champéry so unbändigen Bock auf salzige Pizzen hatten? 

Mehr zum wohl grössten Bikepark Europas gibt’s hier:

www.portesdusoleil.com resp. www.bikepark.ch.Interessenten seien die folgenden Orte empfohlen:

Châtel, wo ganz oben im Tal ein sehr abwechslungsreicher Bikepark mit Strecken verschiedenster Schwierigkeit auf einen warten.

Morgins, in dessen Wäldern halsbrecherische Holzkonstruktionen auf wagemutige Biker warten.

Les Crosets, das sehr zentral gelegen ist und mit der neuen Mossettes-Abfahrt eine permanente Piste bietet, welche sich schon an mehreren Schweizermeisterschaften bewährt hat, wegen ihres alpinen Charakters und der zahlreichen Sprünge aber Mensch und Material alles abverlangt. Panorama von Champéry Rtg Les Crosets

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Wem gehört denn nun die Weltwoche?

18 August, 2006 at 6:00 pm (Uncategorized)

Die Weltwoche 

Ein Trauerspiel in mehreren Akten 

Es gab Zeiten, da war ich Abonnent einer unabhängigen Wochenzeitung, die immer wieder mit brillianten Analysen und Hintergrundberichten aufzuwarten wusste. Diese Zeitung hiess «Weltwoche» und erschien im Basler Jean-Frey-Verlag. 

Im Zuge der Medienmisere nach dem Platzen der New-Economy-Blase um den Jahreswechsel 2000/2001 suchten die Basler Eigentümer dringend nach einem Käufer für den gesamten Verlag. Als bereits klar schien, dass sich der Ringier-Verlag (u.a. Blick,SonntagsBlick, Schweizer Illustrierte) die Jean-Frey-Gruppe sichern würde, betrat die Privatbank «Swissfirst» mit einer Gegenofferte die Bühne. An sich ihr gutes Recht, aber seitens der Bieter befand niemand es für notwendig, Transparenz zu schaffen bezüglich der Frage, wer sich hinter dieser Offerte verberge. 

Ab wann ist Transparenz gegeben?

Mit der Ernennung des soeben beim Schweizer Fernsehen geschassten FDP-Rechtsauslegers Filippo Leuteneggers zum Herausgeber wurde schon bald klar, aus welcher Ecke die Bieter kommen mussten: Rechtsnational und der SVP zumindest nahestehend. Dies wurde dann auch bestätigt, als sich die neuen Eigentümer mit Verspätung bequemten, zumindest für 80% der Aktien des Jean-Frey-Verlags Transparenz zu schaffen. In der Folge wurden einige Namen publik: Der Tessiner Finanzjongleur Tito Tettamanti, der Zürcher SVP-Finanzexperte Hans Kaufmann, der St.Galler FDP-Rechtsausleger Peter Weigelt und der Genfer Privatbankier Pierre Mirabaud, der wohl vehementeste Europagegner der Romandie. Weiter unklar blieb dagegen, wer die letzten 20% des Aktienpakets kontrollierte – was der Presserat unverständlicherweise nicht als Verstoss gegen das Transparenzgebot bewerten mochte. 

Jung, dynamisch, oft besserwisserisch: Roger KöppelIn der Folge driftete die «Weltwoche» unter dem jungdynamischen Chefredakteur Roger Köppel weit in rechtes Fahrwasser ab. Nach seiner expliziten Wahlempfehlung zu Gunsten der SVP kurz vor den Wahlen von 2003 musste auch dem letzten klar werden: Die SVP hatte nun neben «Zürcher Bauer» und «Schweizerzeit» eine dritte Zeitung zur Verfügung, um ihre krude Mischung aus nationalkonservativem Gedankengut und selektivem Ultraliberalismus (Eigenverantwortung überall, ausser bei den Bauern und Pensionären) unter die Leute zu bringen. Das kostete der Zeitung nicht nur einige profilierte Redakteure, die mit der neuen, köppelschen Leitlinie ihre Probleme hatten. Sondern auch massiv Abonnenten und Inserate-Einnahmen. 

Köppel in Berlin, Chaos bei der «Weltwoche»

In der Folge entschwand der famose Roger Köppel nach Berlin, um das Springer-Vorzeigeblatt «Die Welt» aufzufrischen. Mit mässigem Erfolg, wie sich an den Kommentaren nach seinem Abgang zeigen sollte. Am ehesten blieb in Erinnerung, dass Köppel dafür sorgte, dass «Die Zeit» als einzige Zeitung Deutschlands die islamfeindlichen Karikaturen der dänischen Provinzpostille «Jyllands Posten» nachdruckte. Prompt versuchte ein reichlich verwirrter Student aus Pakistan darauf, mit einem Messer bewaffnet zu Köppel vorzudringen – kam aber nur bis zum Springer-Haussicherheitsdienst. Um ein Haar entging Köppel dem Martyrium im Namen der Meinungsfreiheit. 

Während Köppels Abwesenheit machte die «Weltwoche» vor allem mit kontrollierten Tabu-Brüchen (immer im Bestreben, «linke» Denkverbote aufzubrechen, Begriffe wie Solidarität oder Toleranz lächerlich zu machen und an allen Orten linken Filz zu vermuten) sowie mit einem enormen Redaktoren-Verschleiss Schlagzeilen. Ein Chefredaktor, Eugen Sorg, hielt es gerade einmal 12 Stunden lang im Amt aus, ehe ihn die lieben Kollegen weggemobbt hatten. Ein ehemaliges Kadermitglied erinnert sich an das vergiftete Klima in der Redaktionsstube: «Es war Corporate Governance wie in der Hölle – Redaktoren reden mit dem Hauptaktionär [unter Umgehung von Chefredakteur und Verleger und um Druck auf ebendiese auszuüben, Anm.des Autors], der nicht einmal im Verwaltungsrat sitzt.» Homo homini lupus – oder auch: Mit ultraliberalen Alphatieren ist schlecht Kirschen essen. 

Sommer 2006: Köppel’s Return

Die neuste Wende im Fall «Weltwoche» erfolgte nun Ende Juli 2006: Von einem Tag auf den anderen wurde beschlossen, die Zeitung aus dem Jean-Frey-Verlag herauszulösen und neu einem Verleger und Chefredaktoren in Personalunion anzuvertrauen. Dazu musste mit Jürg Wildberger der Chefredaktor abtreten, der die «Weltwoche» wieder behutsam in Richtung Mitte zu dirigieren versucht hatte. Der neue Eigentümer, der 60% der Aktien der «Weltwoche» zeichnete und sich dabei laut eigenen Aussagen privat verschulden musste, war… Na wer wohl? Richtig, Roger Köppel, eben zurück aus Berlin. Woher ein aufstrebender Medienschaffender hingegen 18 Millionen Franken nehmen soll, nähme mich nun doch Wunder (Gesamtwert der «Weltwoche»: 30 Millionen Franken).  

Da Köppel aus einer Goldküsten-Familie stammt, wäre ein Erb-Vorbezug nicht komplett ausgeschlossen – bloss wäre dann «Sponsored by Papa» eine ehrlichere Aussage als dass er sich privat verschuldet habe. Wahrscheinlicher aber ist meines Erachtens, dass ihm seine Förderer von der «Swissfirst»-Bank kräftig unter die Arme gegriffen haben – mit zinslosen Darlehen oder ähnlichem. Noch viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass Köppel lediglich als Strohmann agiert. Dass dies nun mit dem journalistischen Ehrenkodex und dem Transparenzgebot in keiner Weise vereinbar ist, sollte einleuchten. 

Beredtes Schweigen zur Swissfirst-Pensionskassen-Affäre

Swissfirst-Boss Thomas Matter (links, aber nur aufm Bild; politisch eher weit rechts)So spricht es Bände, dass die «Weltwoche» mit keinem Wort Stellung bezieht zu einem bemerkenswerten Vorgang, der in anderen Zeitungen der Schweiz zur Zeit prominent abgehandelt wird: Thomas Matter, Chef der «Swissfirst»-Bank, steht unter Verdacht, im Rahmen der Acquisition einer Privatbank verschiedene Pensionskassen übervorteilt zu haben. Im Klartext: Matter soll Insiderwissen genutzt haben, um Ersparnisse von Arbeitnehmern auf sein eigenes, ohnehin nicht zu knapp gefülltes Konto weiterzuleiten. Unanständig? L’appetit vient en mangeant, sagen die Franzosen dazu.  

Dass Matter eine massgebliche Rolle dabei gespielt hat, die «Weltwoche» in die Hände eines intransparenten Konsortiums zu bringen, dürfte seine Schonung in dieser Zeitung wesentlich begründen. Zudem ist Matter ein Anhänger Blocher’s und derr Zürcher SVP – und konnte bei seinem famosen Pensionskassen-Beschiss auch auf die Hilfe eines unabhängigen (uhumm…) Pensionskassen-Experten zählen: Hans Kaufmann. Welch eine kleine Welt, man staunt doch immer wieder. Dass die Weltwoche und ihre Redaktoren, ansonsten nicht gerade für Beisshemmungen bekannt und oft zur Schulmeisterei neigend, zu diesem Vorgang keinen Ton zu melden haben, lässt meines Erachtens nur einen Schluss zu: Man beisst nicht in die Hand, die einen seit 2002 füttert. 

Für mich steht fest: So lange die «Weltwoche» keine glaubwürdige Auskunft über die Besitzverhältnisse zu geben bereit ist, verstösst dieser Titel gegen Berufsstandards. Und verdient daher keine Beachtung.  

Meine Forderung ist klar: Herr Köppel, schaffen Sie Transparenz! Und bitte in glaubwürdiger Manier…

Zum selber nachlesen:
 

Entscheid des Presserates vom 28. März 2003:  http://www.presserat.ch/17140.htm

Eine Chronolgie des Übernahmekampfs vom Frühjahr 2002 bietet, wenn auch nicht aus unverdächtiger Quelle http://www.weltwoche.ch/artikel/print.asp?AssetID=1637&CategoryID=60

Zur neusten Wendung in der Weltwoche-Saga: http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=61537

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Gedanken zu Grass‘ später „Lebensbeichte“

17 August, 2006 at 12:44 pm (Uncategorized)

Literatur-Nobelpreisträger Günther GrassIn der Ausgabe vom Dienstag, dem 15. August, hatte der Chefredakteur der Zürcher Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ den Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass scharf angegriffen. Unter dem Titel „Kleiner Grass, grosser Adenauer“ sprach er Grass jegliche Berechtigung ab, die seines Erachtens moralisch integre Lichtfigur Adenauer zu kritisieren. Konrad Adenauer, erster Kanzler der BRD.

Zu viel Schwarz-Weiss für meinen Geschmack, zumal auch die Weste des Herrn Adenauer nicht so blütenweiss war, wie es Herr Hartmeier wohl gerne hätte.


Umso schöner, dass mein Leserbrief nur zwei Tage später integral abgedruckt wurde (wieder einmal bewährt sich die Maxime, dass 1000 Anschläge inkl. Leerzeichen nicht überschritten werden sollten). Für alle, die den Tages-Anzeiger vom 17. August 2006 nicht lesen können, folgt hier das Zuschreiben im Wortlaut:

Im langen Schatten des III. Reiches

Leserbrief zu Peter Hartmeier Kommentar zu Günther Grass’ NS-Vergangenheit

Mit grossem Erstaunen habe ich Peter Hartmeiers Kommentar zu Günther Grass’ spätem Eingeständnis gelesen, wonach dieser als 17-jähriger in der SS gedient habe. Schon der Titel «Der kleine Grass und der grosse Adenauer» stimmte mich mulmig. Dass Hartmeier es in der Folge fertig bringt, Grass jegliche Legitimität zur Kritik abzusprechen und zugleich Konrad Adenauer als Lichtfigur ohne jeden Schatten zu stilisieren, ist schlicht stossend. Denn war es nicht Adenauer, der einen Hans Globke zum Staatssekretär im Bundeskanzleramt ernannte? Denselben Globke, der in seiner früheren Anstellung im Reichsinnenministerium einen menschenverachtenden Kommentar zu den Nürnberger Rassengesetzen verfasst hatte? Es sind der Lebenslügen viele gewesen im Deutschland der Nachkriegszeit. Und man mag von Grass’ spätem Eingeständnis halten, was man will. Aber man soll nicht Adenauer zu einer Lichtfigur stilisieren, die weit über den langen Schätten des Dritten Reichs stand. 

So, das musste raus.

Der Zeitung „Tages-Anzeiger“ danke ich für den unverstümmelten Abdruck.

 Der umstrittene Staatssekretär Hans Globke, im Amt von 1953 - 1963Ach ja: Mehr zu Globke gibts hier: http://www.stattfuehrer.de/fenster/globke.html

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Kunst für Kids

16 August, 2006 at 9:58 pm (Uncategorized)

Plüsch-Kuscheltier der anderen Art von Takashi MurakamiVerzweifelt auf der Suche nach einem originellen Geschenk für ein Kind? Die stressige Hatz von einem Spielzeug-Laden zum nächsten kann man sich ersparen – dem Internet sei Dank.
Auf der Website von Kidrobot.com gibts neben Actionfiguren und Kostümen auch von Künstlern entworfene Spielzeuge in limitierter Edition.

Desperately looking for a witty present for a child’s birthday? Well, then you might just spare yourself an odyssee from one toy story to another thanks to the Internet.
On Kidrobot.com’s website, you’ll find costumes, action figures and even limited-edition toys designed by artists.

http://www.kidrobot.com

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Speak Louder – Willkommen in meiner kleinen Welt

16 August, 2006 at 4:57 pm (Uncategorized)

Die Welt blogt.
Hab ich mir zumindest sagen lassen.
Und weil man ja zur Welt gehört oder doch zumindest gehören möchte, springt man auf den Zug auf – so lange dieser noch nicht zu schnell ist, zumindest.

Wieso aber brauchts diesen „Speak Louder“-Blog?
1. Weil ich mir zum Geschehen um mich herum meine Gedanken mache und diese auch gerne mit anderen teile.
2. Weil Formulieren, Beobachten und Illustrieren bei mir Hobby und Beruf zugleich sind.
3. Weil nicht jeder meiner Leserbriefe abgedruckt wird.
4. Aus Spass am Bloggen an und für sich.

In diesem Sinne:
Viel Spass mit dem „Speak Louder“-Blog.
Möge die Stimme nicht verstummen – oder die Stumme verstimmen? Wie auch immer, los gehts!

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